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Gebäudehülle - Decke

Die Decke stellt auch den Fußboden des nächsten Geschosses dar.

  Decke


1. Allgemeines


HolzdramdeckeGrundsätzlich kann man Massiv- und Holzdecken unterscheiden. Bei der Massivdecke werden dabei meist Hohlkörperdecken verwendet wo z.B. Ziegel oder Lecabeton in Fertigteilträger eingehängt werden. Holzdecken werden meist als Holzbalkendecke (Tramlagen), Kreuzbalkendecke oder Massivholzdecke in Sichtqualität ausgeführt.

Falls das Dachgeschoss nicht ausgebaut werden soll, sollte die oberste Decke mit einer Dämmschicht von bis zu 30 cm Stärke gedämmt werden. Wenn der Dachboden trittfest bleiben soll, benötigt man Dämmstoffplatten, die fugendicht verlegt werden.



2. Schall- und Brandschutz


Bei der Deckenkonstruktion ist ein entsprechender Trittschallschutz zu berücksichtigen. Eine Verbesserung der Schalldämmung für Holzdecken kann durch die Unterbrechung der Schallübertragung (weiche Auflage für Polsterhölzer und Pfosten) sowie durch eine Erhöhung des Eigengewichts erreicht werden. Bei schwimmenden Estrichen hilft eine trittschalldämmende, weiche Unterlage.

Die oberste Geschossdecke muss jedenfalls brandhemmend ausgeführt werden. Bei ausgebautem Dachraum gilt dies für die Dachschräge.



3. Berechnungsbeispiel


Wandaufbau

2,0 cm Schiffboden
    4,0 cm   Pavatherm-Holzweichfaser mit Zwischenlattung
    1,6 cm   Pavapor-Holzweichfaser
    6,5 cm   N+F Ziegel o. Löcher mit Sand verfugt (2 cm Abstand), ca. 32 Stk./m²
    0,4 cm   Hartfaserplatte, Stöße verklebt als Rieselschutz
    2,0 cm   Sichtschalung

Ergebnis

Trittschallpegel: Ln,w P 57 dB
 


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