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Haustechnik - Heizungsanlage
Denken Sie bei der Planung der Heizanlage auch
an zukünftige Energieträger wie z.B. Solarenergie
und bringen Sie Leerverrohrungen unter
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1. Allgemeines
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Die Heizung ist ein Kernstück eines jeden Hauses. Sie ist sowohl
in der Anschaffung alsauch im Betrieb ein entscheidender Kostenfaktor.
Mehr als 50% der im Haus eingesetzten Energie werden fürs Heizen
verwendet.
Erfolgt die Beheizung des Gebäudes zentral, so spricht man
über eine Zentralheizungsanlage. Bei der Energieversorgung
durch Fernwärme, Erdgas oder Strom entfällt die Brennstofflagerung.
Auf jeden Fall ist die Heizungsanlage vor dem Baubeginn zu planen.
Die Entscheidung, mit welchem Energieträger geheizt werden
soll, hängt von sehr vielen Faktoren, meist von persönlichen,
ab.
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2. Wärmeerzeuger
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Holz, Biomasse
(Scheitholz, Hackgut, Pellets, Holzbriketts - CO2-neutrale Verbrennung!)
Fossile Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle)
Strom (relativ teuer)
Niedrigtemperaturbrenner (Vorlauftemperatur von nur 40 bis 50°C)
Sonnenenergie (mehr dazu unter Solar)
Fernwärme (einfach und komfortabel)
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3. Heizungsrohre
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Für die Heizungsinstallation können Rohrsysteme aus Stahl,
Kupfer, Kunststoff oder Weichstahl verwendet werden. Stahlrohre
sind günstig, sind aber aufwendig zu verarbeiten. Kupferrohre
sind zwar teurer aber leichter und kostengünstiger zu verarbeiten.
Außerdem ist der Wärmeverlust geringer als bei Stahlrohren.
Kunststoffrohre sind korrosionsbeständig und leicht zu verarbeiten.
Der Nachteil ist allerdings ihre Temperaturempfindlichkeit. Weichstahlrohre
sind leicht zu verarbeiten, da sie biegsamer als Stahlrohre sind.
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4. Heizflächen
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Je höher der Strahlungsanteil und je niedriger der Konvektionsanteil,
desto wohler fühlt man sich. Ein hoher Konvektionsanteil bei
der Wärmeabgabe bedeutet, dass die Wärme fast nur durch
Luftumwälzung transportiert wird. Die Folge ist Aufwirbelung
von Staub. In diesem Sinne ist es besser, großflächige,
mit wenig Vorlauftemperatur versorgte Heizflächen zu verwenden
als kleine heiße Heizflächen.
Eine Fußbodenheizung kann mit Niedertemperatur betrieben
werden und vermittelt durch ihre Wärmestrahlung angenehmes
Wohlbefinden. Falls der darunterliegende Raum unbeheizt ist, ist
auf eine ausreichende Wärmedämmung zu achten. Auch beim
Verlegen von Holzfußböden sind verschiedene Regeln einzuhalten.
So sollte die Fußbodenheizung eine Temperatur von ca. 26 °C
nicht überschreiten. Der Holzfußboden darf erst verlegt
werden, wenn der Estrich vollkommen trocken ist, der Fußboden
muss natürlich auch die entsprechende Holzfeuchtigkeit aufweisen.
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